26. September 2020 Neuaufstellung bei der GAPSY

Die Gesellschaft für ambulante psychiatrische Dienste GmbH (GAPSY) geht durch strukturelle Veränderungen zuversichtlich in die Zukunft //
Mehrheitliche Anteile am Unternehmen hält nun die Bremer Werkgemeinschaft (BWG) // Beide Gesellschaften bleiben erhalten und profitieren fortan von Synergieeffekten

 

Seit fast 20 Jahren leistet die GAPSY wertvolle Arbeit: Das Unternehmen bietet Menschen mit psychischen Erkrankungen eine ambulante Versorgung im Rahmen von SGB V Leistungen. Speziell ausgebildete, erfahrene Mitarbeiter*innen der GAPSY besuchen Menschen mit psychischen Erkrankungen zu Hause, um sie hier mit ambulanter psychiatrischer Pflege und Soziotherapie professionell zu unterstützen und im Alltag zu begleiten. Diese Art der Unterstützung ist enorm wichtig: Sie kommt nicht nur den Menschen in seelischen Krisensituationen, sondern auch deren Angehörigen und Bezugspersonen zugute.


Fakt ist jedoch: Die Vorgaben der Krankenkassen zur Vertragsgestaltung, die Kündigung und Beendigung von Verträgen sowie besondere Betriebskosten durch breit aufgestellte Unternehmensstrukturen brachten die Existenz der GAPSY in Gefahr – und damit auch das Wohl der von ihr ambulant versorgten Bremer*innen. Ein Grund für die Bremer Werkgemeinschaft, gemeinsam mit den anderen Gesellschaftern der GAPSY – der Initiative zur sozialen Rehabilitation e. V. und dem Sozialwerk der Freien Christengemeinde Bremen e. V. – nach Lösungen für deren Fortbestand zu suchen. Das von allen Seiten begrüßte Ergebnis: Die BWG übernimmt mit 60 Prozent die Mehrheit an der Gesellschaft; die Initiative zur sozialen Rehabilitation und das Sozialwerk der Freien Christengemeinde beteiligen sich mit jeweils 20 Prozent. Lutz-Uwe Dünnwald, Geschäftsführer der BWG, wird in dieser Position ab sofort an der Seite von Katrin Scherer tätig, die sich bislang die Geschäftsführung der GAPSY mit Helmut Thiede teilte. Dieser verlässt zum 30.09.2020 das Unternehmen, steht dem neuen Führungs-Duo aber weiterhin als Berater zur Verfügung.


Beide Gesellschaften, GAPSY und BWG, bleiben weiterhin für sich erhalten und in ihren betriebswirtschaftlichen Abläufen autark. Vielmehr nutzen sie die Synergieeffekte, die durch die Zusammenarbeit sowohl im administrativen als auch im fachlichen Bereich entstehen. So wurde nahezu die gesamte Verwaltung der GAPSY in die Bremer Werkgemeinschaft integriert, um Kosten zu senken. In den kommenden Monaten werden die Organisationstrukturen der Gesellschaft für ambulante psychiatrische Dienste weiter geprüft. Ziel ist es, zusätzliche Einsparungen zu erzielen und die Wirtschaftlichkeit der Gesellschaft auf sichere Füße stellen. Lutz-Uwe Dünnwald: „Dafür notwendige Veränderungen werden mit den neuen Kolleginnen und Kollegen zusammen umgesetzt. Wir befinden uns bereits auf einem guten gemeinsamen Weg, den es zügig und mit viel Engagement weiterzugehen gilt!"

 

 

Katrin Scherer und Lutz-Uwe Dünnwald
Geschäftsführung GAPSY

 

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